Sammlung Jürgen Wittdorf

Arbeiten aus dem Nachlass des Malers und Grafikers Jürgen Wittdorf

Sammlung Jürgen Wittdorf

Der Maler und Grafiker Jürgen Wittdorf

„Als Humanist hat der Maler und Graphiker die Veränderungen seiner Zeit wahrgenommen: das Leben junger Menschen um 1960 und später; die Entwicklungen im Männer- und Frauenbild; starke Frauen und Mädchen; Männer ohne Machogehabe, voller Sensibilität und Verletzlichkeit, die ihren Alltag meistern; lebenslustige Kinder. Er war liebenswert, ein künstlerisch wirkender Chronist und sah voller Neugier und Humor auf seine Mitmenschen.“

Peter Michel in der Zeitung „Junge Welt“ vom 29.8.2018

Die Bilder zeigen ein Selbstporträt von 1989 mit Rötelkreide gezeichnet und eine Kohlezeichnung von seinem Rückzugsort. Das Fachwerkhaus in Carwitz hat Jürgen Wittdorf 1964 erworben und jahrelang renoviert. Die Aktzeichnung mit Rötelkreide ist aus den 80er Jahren. Das Selbstporträt von 1952 (Aquarell und Feder-Zeichung) zeigt den Künstler mit 20 Jahren. Mit längeren Haaren und als Boheme gekleidet, genoss er den Auftritt als Künstler. Wenige Monate zuvor war sein größter Wunsch in Erfüllung gegangen: das Kunststudium in Leipzig. Sein Leben gehörte der Kunst.

Im zweiten Halbjahr 2020 planen wir eine Ausstellung bei der wir 60 Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers zeigen wollen. Konkrete Informationen sind in Kürze hier zu erfahren.